Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Gesellschaftstheorie Nietzsche und die Linke.

Diskurs Heft 19. Streitschriften zu Geschichte und Politik des Sozialismus. Autor*innen: Hans-Martin Gerlach, Volker Caysa, Hans-Christoph Rauh, Klaus Schuhmann, Willi Beitz, Manfred Lauermann, Antonia Opitz, Friedrich Thonberg, Udo Tietz, Klaus-Dieter Eichler.

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Erschienen

Januar 2006

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Herausgegeben von Hans-Martin Gerlach und Volker Caysa.

Aus dem Vorwort

"... Die Tagung [4. Dezember 2004, ›Nietzsche und die Linke‹, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. gemeinsam mit der Nietzsche-Gesellschaft e. V., Leipzig], deren vorgetragene oder eingereichte Referate in vorliegendem Band abgedruckt sind, hatte somit also nicht nur das Nietzschesche Denken zum Gegenstand einer analytisch-kritischen Auseinandersetzung, sie stellt zugleich aus linker Perspektive auch einen bescheidenen Versuch einer selbstkritischen Aufarbeitung der großen Bandbreite einer linken, in sich durchaus vielfältig gestalteten ideologieanalytisch-kritischen Rezeption des Philosophierens Friedrich Nietzsches dar.
Der vorliegende Band wird den Streit unter Linken und Marxisten über den "Bruder" oder "Feind" Nietzsche nicht beenden. Allein wenn er der sachlichen Diskussion um das Verhältnis von Marxismus und Nietzscheanismus neue Impulse verleihen könnte, hätte er seine Funktion erfüllt. Von einem Abschluss der Diskussion um das Verhältnis von Marxismus und Nietzscheanismus kann nach Meinung der Herausgeber sowieso nicht die Rede sein. Eher gilt es nach Jahren gegenseitiger Ignoranz einen neuen Diskurs zu wagen. Für diesen Beginn enthält der vorliegende Band einige Ideen. ..."
 

Inhalt
  • Hans-Martin Gerlach/ Volker Caysa: Vorwort. (S. 5-8)
  • Hans-Martin Gerlach: "Etwas über Nietzsche und uns Sozialisten". (S. 9-27)
  • Hans-Christoph Rauh: Zum Nietzsche-Hintergrund im zeitkritischen Werk von Walther Rathenau. (S. 28-62)
  • Klaus Schuhmann: Vom "falschen Propheten" zum "echt-preußischen" Nietzsche - Nietsche-Kontroversen von Tucholsky (1915) bis Tucholsky (1932). (S. 63-73)
  • Willi Beitz: Nietzsche und Platonow oder vom langen Weg eines "Zarathustra"-Motivs. (S. 74-85)
  • Manfred Lauermann: Nietzsche bei Lukács: Zur Wirkungsgeschichte von "Die Zerstörung der Vernunft" - mit einem Seitenblick auf Wolfgang Heise. (S. 86-123)
  • Antonia Opitz: Spurensuche. Acht Thesen zur Genese von Lukács' Nietzsche-Kritik. (S. 124-143)
  • Volker Caysa: Der Streit um Nietzsches Philosophie in den 80er Jahren in der DDR und der Ausgang der kritischen Philosophie in Deutschland. (S. 144-166)
  • Friedrich Tomberg: Die guten Europäer - Marx und Nietzsche im Vergleich. (S. 167-178)
  • Udo Tietz: Dialektik als Aufklärung. Nietzsche und Adorno über Aufklärung und Kritik. (S. 179-188)
  • Anhang: Klaus-Dieter Eichler: Ein authentischer Philosoph. (S. 191-201)
  • Autorenverzeichnis. (S. 203)

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Leipzig, 2006, 203 S.

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